Ich hatte schon immer großes Interesse an Astrologie und Spiritualität, einfach daran, die Dinge „außerhalb der Box“ zu betrachten.

In meinen Zwanzigern befasste ich mich viele Jahre sehr ausführlich mit der Astrologie. Und je mehr ich mich in diese faszinierende Symbolsprache vertiefte, umso mehr Freude fand ich daran.

2009 kam meine Tochter Marie auf die Welt und ich hatte einige Jahre einen kleinen Verlag (Verlag für Kurzes), bevor ich mich 2016 beruflich vollständig der Astrologie zuwandte.

Mein spiritueller Weg

Ich hatte schon immer das Gefühl, dass alles irgendwie eins ist. In jungen Jahren habe ich mal zu einem Freund gesagt, dass wir Menschen zwar verschiedene Kuchenstücke sind, aber alle aus demselben Blech stammen. Das war ein lustiger und etwas hilfloser Versuch, dieses Empfinden in Worte zu fassen.

Vor einigen Jahren spürte ich, dass sich mein Bewusstsein veränderte. Es wurde weicher und durchlässiger und manchmal empfand ich einen tiefen „grundlosen“ Frieden. Gleichzeitig funktionierte mein Leben im Außen nicht mehr so richtig, ich stieß immer wieder gegen Widerstände und musste lernen, vieles loszulassen.

Ich verbrachte viel Zeit alleine und ließ mich immer mehr auf diesen tiefgreifenden Transformationsprozess ein. Es war keine einfache Zeit, aber allmählich entstand viel Neues in meinem Leben, das mit einem tieferen Sein in mir im Einklang war.

Und gleichzeitig erkannte ich auch immer mehr den stillen Frieden im Hintergrund, der so eine Art zeitloser Urgrund von allem ist. Das reine Bewusstsein, in dem es keine Trennung mehr gibt.

In einfachen Worten könnte man es so beschreiben: In der Tiefe sind wir alle der eine Ozean, und auf der Oberfläche spielen und erfahren wir uns als Wellen / getrennte Wesen.

Eckhart Tolle hat darüber ein wunderbares Buch geschrieben, es heißt „Jetzt – die Kraft der Gegenwart“. 😊

Ein neuer Zugang zu meiner Arbeit

Durch dieses Erkennen hat sich auch meine Arbeit verändert, mein Zugang zur Astrologie ist viel ganzheitlicher geworden. Wenn ein Mensch geboren wird, wird nicht nur ein neuer Körper und Charakter in die Welt geboren, sondern eine ganz neue und eigene Perspektive. Das EINE Bewusstsein erfährt sich durch unzählige Perspektiven.

Es geht nicht darum, etwas zu „werden“, sondern zu erkennen, welche Energien sich durch uns in diesem Leben ausdrücken wollen. Und je mehr wir diese Energien leben, umso mehr sind wir im Einklang mit der Ganzheit, und ziehen Freude und Leichtigkeit in unser Leben. 🙂

Und sonst so …

Ich mag lange Spaziergänge in der Natur, tiefgründige Zweiergespräche, Sommerabende, aber auch gemütliche Regentage, unverplante Zeit, schöne Sommerkleider, Minimalismus, (schwarzen) Humor … 🙂